ZDF-Moderatorin Marietta Slomka und Medienjournalist Stefan Niggemeier sind mit dem diesjährigen Medienpreis für Sprachkultur ausgezeichnet worden. Beide werden damit für ihre „hervorragenden Verdienste um die Sprache und Sprechkultur“ geehrt, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft für deutsche Sprachkultur, Armin Burkhardt, bei der Verleihung am Samstag in Wiesbaden.

Slomka als Preisträgerin in der Sparte Fernsehen stehe für einen modernen Moderationsstil, der Sprachbewusstsein mit fachlicher Kompetenz vereine, hieß es in der Begründung. Mit ihrem „klaren und unprätentiösen Sprachstil“ wecke die Journalistin gerade auch bei jungen Zuschauern die Lust auf Nachrichten.
Der ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, der die Laudatio auf Slomka hielt, lobte die Moderatorin für ihre „lebendige, gelenkige und genaue Sprache“. In ihren „schnörkellosen Interviews“ zeige sie sich „klar und verständlich - für die Interviewten oft zu klar und zu verständlich“. Slomka biedere sich nicht an und akzeptiere nicht die komplizierte und vertuschende Sprache der Politiker. Dadurch bereite es besonderes Vergnügen, ihre Interviews zu erleben, sagte Brender.

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