Berlin - Der Reporter Alexander Osang begibt sich mit seinem alten New Yorker Bekannten Uwe auf eine Schiffsreise nach St. Petersburg, um das rätselhafte Wesen der Ostdeutschen zu ergründen. In vier weißen Sommernächten erzählt Uwe sein Leben. Es ist eine Geschichte, die auf allen Kontinenten spielt, unter chinesischen Autoschmugglern, russischen Balletttänzern und Friedrichshainer Prostituierten, im Hochsicherheitsgefängnis Stammheim, im Kofferraum des Fluchtautos eines argentinischen Diplomaten, in Privatbanken der Wall Street, bei der Moskauer Mafia und in einem Biesdorfer Garten, wo ein Familienschatz vergraben liegt. Osang glaubt einen Text über die Sehnsucht eines ostdeutschen Jungen schreiben zu können. Einen Text über die ewige Suche nach dem Paradies, das auch er immer hinter der Mauer vermutet hat. Uwes Erzählung aber wirkt immer unwahrscheinlicher, je länger sie dauert und gleichzeitig immer wahrer.

Nach vielen Wodkas und einem überraschenden Geständnis scheint Uwe in einer Geschichte zu verschwinden, die mehr mit dem Reporter zu tun hat, als ihm lieb ist.

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