Es ist seine Arbeitswohnung, in die Klaus Kordon die Besucher einlässt. Sie liegt direkt neben der eigentlichen, wo er mit seiner Frau lebt, in Berlin-Steglitz. Ruhig ist es hier, wie in einem Vorort, als wäre man nicht nur ein paar S- oder U-Bahn-Minuten von Friedrichstraße oder Ku’damm entfernt. An den Wänden von Klaus Kordons Arbeitszimmer hängen viele Plakate, die sein Verlag im Laufe der Jahre zu seinen Büchern drucken ließ.

„Der neue Kordon“ ist eine Formulierung, die wiederkehrt, denn mit seinem Namen weiß der Buchhandel seit Jahrzehnten etwas anzufangen. Auf einem Poster ist ein Berliner Stadtplan abgebildet mit Handlungsorten. Seine wichtigsten Bücher spielen alle in der Stadt, wo er vor 75 Jahren geboren wurde, die historischen Romane aus der Zeit der 1848er-Revolution wie die Trilogie der Wendepunkte, die am Ende des Ersten Weltkriegs einsetzt, seine autobiografischen Bücher natürlich und auch viele Geschichten für jüngere Kinder.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.