BerlinHauptversammlungen von Aktiengesellschaften sind selten vergnügungssteuerpflichtige Veranstaltungen. Das sind sie insbesondere dann nicht, wenn man wegen der Mehrheitsverhältnisse im Aktionärskreis schon im vornherein weiß, was bei der Versammlung herauskommt. In Zeiten von Corona, in denen wegen ihres virtuellen Charakters sogar spontane, mitunter durchaus amüsante Wortmeldungen hyperaktiver Aktionäre wegfallen, sind sie besonders ermüdend.

So gesehen war die Hauptversammlung des Medienhauses Axel Springer („Bild“, „Welt“) diesen Donnerstag eine sturzlangweilige Angelegenheit. Die Fragen der zugeschalteten Aktionäre hatte man im Vorfeld eingesammelt. Die Vorstände verlasen sie reihum zusammen mit ihren Antworten. Diese Prozedur zog sich über Stunden hin, denn dem Vorstand lagen gut 1000 Fragen vor.

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