Gereon Rath (Volker Bruch) in einer Szene der dritten Staffel von „Babylon Berlin“.
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BerlinDas sind endlich mal gute Nachrichten aus der so unter den Corona-Maßnahmen leidenden Filmbranche. Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat über die Vergabe von Fördermitteln entschieden, was ja bedeutet: Es wird gedreht. Es geht weiter. Im wörtlichen Sinne trifft dies auf „Babylon Berlin“ zu, die Serie nach den Kriminalromanen von Volker Kutscher. Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert die Produktion der vierten Staffel mit 1,7 Millionen Euro.

Laut der Mitteilung der Institution vom Freitag übernehmen wieder Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten im Team die Regie. Auch die Schauspieler Volker Bruch und Liv Lisa Fries sind in den Hauptrollen als Gereon Rath und Charlotte Ritter erneut dabei. Die dritte Staffel läuft derzeit bei Sky und im Oktober in der ARD. Der Krimi nach den Romanen von Volker Kutscher beschwört die Atmosphäre Berlins der 20er- und 30er-Jahre herauf. Sie wurde bereits in 90 Länder verkauft und hat national mehrfach alle wichtigen Fernsehpreise erhalten. Beim Europäischen Filmpreis 2019 gewann „Babylon Berlin“ in der neu eingeführten Kategorie Beste europäische Serie. 

Entschieden wurde jetzt über zwölf förderungswürdige Projekte. Da Dreharbeiten vorerst nur unter Einhaltung der coronabedingten strengen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen durchgeführt werden können, akzeptiert das Medienboard als staatliche Einrichtung die Notwendigkeit erhöhter Herstellungskosten und schloss diese Überlegung in die Bewilligung der Gelder mit ein. Auch ein wegen des Lockdowns im März verschobener Dreh konnte nun wieder aufgenommen werden: Die Studio-Babelsberg-Produktion „Unchartered“ mit Tom Holland und Mark Wahlberg, gefördert mit 750.000 Euro.