Der neue Duden: Die 28. stark überarbeitete Version verfügt über 3000 neue Wörter.
Foto: dpa/Wolfgang Kumm

BerlinWie hilflos wäre man bitte schön ohne den Duden?! Gut, dass jetzt die 28. umfassend überarbeitete Ausgabe erschienen ist, damit sich jedermann auf den neuesten Stand der Rechtsschreibung bringen kann. Ein Schmöker, dieser Klassiker, dieser – um es mit einem Anglizismus zu sagen, einem denglischen Wort, das nur im Deutschen, nicht im Englischen existiert – wahrhafte Evergreen (der oder das, sagt der Duden). Noch viel spannender als die neuen Regeln der deutschen Grammatik und Orthografie sind natürlich die neuen Wortschöpfungen, die auch in diese Ausgabe wieder zahlreich eingeflossen sind und ein Seismograf des gesellschaftlichen Sprachgebrauchs und der deutschen Befindlichkeit sind.

Klar, kein Wunder, dass sich unter den 3000 neuen Wörtern zahlreiche Neugeburten befinden, die sich auf die Pandemie beziehen. Endlich wissen wir also, wie man Covid-19 schreibt, Lockdown, Shutdown, Telemedizin, Herdenimmunität und Social Distancing. Willkommen im deutschen Wortschatz, ihr Lieben! Dazu haben ein paar interessante Gender- und Liebesbegriffe Eingang gefunden, die einen Einblick in neue deutsche Geschlechter- und Verhaltensmuster geben.

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