Kunst mag ja viel mit Illusion zu tun haben. Doch gerade atmosphärische Lichtmalerei online, gar auf dem Handy-Display anzugucken, ist eben nicht das Gleiche, wie direkt davor zu stehen. In Corona-Zeiten jedoch, mit zugesperrten Museen, musste das Digitale als Notlösung dienen. Auch im Potsdamer Barberini mit dem „Impressionismus in Russland“. Die Vernissage der freudig erwarteten Schau sollte am 4. November 2020 öffnen. Die Bilder der flirrenden Farben hingen an den in feinem Grau getönten Wänden. Doch am 2. November wurde der Lockdown verhängt. Wir konnten nur auf der Website scrollen. Das war wie Kaffee ohne Bohnen!

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