Vor 14 Jahren erwarb der Siemens-Konzern das Magnus-Haus am Kupfergraben mit seinem idyllischen Garten. Ein Grundstück, das sich schon in Stadtplänen des frühen 18. Jahrhunderts nachweisen lässt und seither unverändert mit seinem reizvollen, durch einen lange schon verschwundenen Kanal verursachten Knick an der Dorotheenstraße die Stadt schmückt.

Schon 2001 fragte sich mancher, was Siemens mit dem Grundstück anfangen will. Im Haus befand sich das Büro von Alt-Bundespräsident Richard von Weizäcker und die Deutsche Physikalische Gesellschaft hat ein Nutzungsrecht. Als Siemens dieses bis mindestens 2024 mietfrei garantierte, dachte man erfreut: Offenbar gehört Siemens zu den Mäzenen, wie man gerne mehr in Deutschland hätte. Der Konzern begründete nämlich den Kauf damit, dass sich im Magnus-Haus einst Werner von Siemens und sein künftiger Kompagnon Johann Georg Halske begegnet seien.

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