Das Stadtmuseum Brandenburg/Havel fahndet auch nach Werken von Karl Hagemeister. „Im Luch“ aus dem Jahr 1910, hier zu sehen, zeigt eine havelländische Landschaft und befindet sich ordnungsgemäß im Bestand des Museums.
Foto: Stadtmuseum Brandenburg/Havel

Brandenburg/Havel, BautzenSeit gut einem Jahr ist Anja Grothe Direktorin des Brandenburger Stadtmuseums. Zu ihren Lieblingsexponaten gehörten von Beginn an die Bilder von Karl Hagemeister. Fast drei Dutzend seiner Gemälde und Zeichnungen  besitzt das Haus. Darunter auch Objekte aus dem Spätwerk des Künstlers (1848-1933), der aus Werder an der Havel stammte und als einer der besten deutschen Landschaftsmaler gilt.

Schon vor 1945 hätten dem Museum eine Reihe von Hagemeister-Bildern gehört, erzählt Anja Grothe, die aus Ostwestfalen kommt, aber schon viele Jahre in Brandenburg lebt. In den Wirren des Kriegsendes jedoch seien einige dieser Bilder verschwunden, vermutlich seien sie geraubt worden. Manche davon tauchen von Zeit zu Zeit auf dem Kunstmarkt auf. Hagemeisters Gemälde – vor allem die in Lohme auf Rügen entstandenen Bilder, die durch ihre Komposition aus Stimmung, Licht und Farbtönen beeindrucken – erzielen auf Auktionen regelmäßig hohe fünfstellige Erlöse.

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