Die Party findet also aushäusig statt. Und darum müssen Leverkusen und die 162.000 Bürger der kleinen Großstadt in Nordrhein-Westfalen jetzt sehr, sehr großzügig denken, geradezu gönnerhaft, wenn soeben die Weltpremiere der unschätzbaren Kunstkollektion des Pharmariesen Bayer nicht dem heimischen Gefilde, sondern der ambitionierten, aber dauerklammen Hauptstadt gegeben wird.

Zur Eröffnung verlieh Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) im Martin-Gropius-Bau, dem Ausstellungshaus der Berliner Festspiele, der bislang nie öffentlich gezeigten Konzern-Sammlung die kulturpolitischen Weihen. „Ohne Sammler und Mäzene auch in den Reihen der Unternehmen wäre die Kultur in unserem Land ein deutliches Stück ärmer“, lobte Neumann überschwänglich das Kunstengagement von Bayer.

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