Die Idee einer „Bestenauswahl“ ist ja längst anachronistisch geworden. Schon beim Schreiben des Wortes schlackern einem so viele Diskurse vor den Augen, dass man mehrfach ansetzen muss. Wer wählt wen aus? Sind alle Auswählbaren allen Auswählenden bekannt? Wer wählt die Auswählenden aus? Und was wählen sie aus? Wie verständigen sie sich über ein „Bestes“? Kann das, worauf sich eine Mehrheit verständigt, etwas „Bestes“ sein? Ist das nicht eher etwas „Beliebtestes“?

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