Die Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja am 6. Oktober 2020.
Foto: Jesco Denzel/Bundespresseamt/dpa

Berlin - Die Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel an die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja kam zur rechten Zeit. Vergangenen Dienstag traf die belarussische Präsidentschaftskandidatin auf die deutsche Regierungschefin, um sie davon zu überzeugen, eine Vermittlerrolle im Belarus-Konflikt einzunehmen. 

Seit zwei Monaten befindet sich die Belarussin mit ihren Kindern im litauischen Exil. Seit zwei Monaten muss sie die Geschicke ihres Landes aus dem Ausland beobachten, während viele ihrer Freundinnen und Freunde – wie etwa die zweite Oppositionsführerin Maria Kolesnikowa, die lange in Deutschland gelebt hat – in Untersuchungshaft sitzen. Das Treffen mit Angela Merkel und anderen wichtigen deutschen Politikern wie dem deutschen Außenminister Heiko Maaß sind wichtige symbolische Gesten, die dem Autokraten Aleksander Lukaschenko, aber auch seinen Unterstützern in Russland die Botschaft vermitteln: „Europa schaut nicht weg.“

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