März 2020. Das Coronavirus verbreitet sich zunehmend auf der Welt. Menschen sterben, mehrere Länder verhängen einen Lockdown. Medien berichten abwechselnd von den Gefahren der Pandemie und von Dingen, die man jetzt tun kann, wenn man zu Hause bleiben muss: Steuererklärung erledigen, Ausmisten, Livestreamings gucken – und so weiter. Letzteres entwickelt sich schon bald zu einem Dauerbrenner in der lahmgelegten Konzertlandschaft.

Doch da ist noch etwas anderes: Mitten in der Pandemie taucht auf dem sozialen Videoportal TikTok plötzlich dieser Song auf – dieses eine Lied, das den Zustand der häuslichen Quarantäne so unglaublich treffend zusammenfasst: „Supalonely“ von Beene (zu Deutsch: „Supereinsam“). Ein knapp dreieinhalbminütiger, leicht ironischer Popsong, in dem die 20-jährige Neuseeländerin mit dem amerikanischen Musiker Gus Dapperton über das Einsamsein sinniert und wie man sich dabei fühlt: „Lalalalala, ich bin einsam, supereinsam, eine einsame Schlampe.“

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