Die Debütantin hat am Tag nach ihrer Buchpremiere eine große Tasche neben sich stehen. Sie wird gleich wieder nach Hause fahren, an die Ostseeküste. Wir treffen uns an der Berlinischen Galerie, die passt gut als Hintergrund zu ihrem Roman. Noch war sie nicht drinnen. Aber ihr fällt auf, dass groß „BG“ an der Hauswand steht. Sie liest gern Zeichen.

Berit Glanz hat am Dienstag in der Lettrétage in Berlin-Kreuzberg zum ersten Mal aus ihrem ersten Buch gelesen, „Pixeltänzer“, und der Saal war voll. Es gehört zu den Phänomenen der Medienrevolution, dass die Buchpremiere von einer Autorin wie ihr so viel Publikum anziehen kann. Der Schöffling-Verlag hat kaum Werbung gemacht. Glanz ist keine Schauspielerin oder Popmusikerin, die für ihr Romandebüt mit ihrer Prominenz aus dem Fernsehen rechnen durfte.

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