Welket Bungué als Francis in "Berlin Alexanderplatz"
Welket Bungué als Francis in "Berlin Alexanderplatz"
Foto: Berlinale

Berlin - Burhan Qurbani hat, das ist an sich schon literarisch, zwei sehr verschiedene Geschichten über die Entstehung seines Films in die Welt gesetzt. Nach der einen wollte er mit Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ seinen „Lebensroman“ verfilmen, suchte nur noch den narrativen Schlüssel. Nach der anderen ging es ihm darum, den schwarzen Dealern der Berliner Hasenheide, ein wohlbekannter Anblick für Einheimische und Touristen, manchmal der erste, einen Film zu widmen. Doch warum würde den jemand sehen wollen? Berlin Alexanderplatz! Die Wahrheit liegt wohl in der langweiligen Mitte, doch beide Geschichten sind schön, erzählen sie doch von der ungebrochenen Kraft dieses 1929 erschienenen Epochenromans und zugleich von seiner Aktualität.

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