Berlin - Zum vierten Mal findet im Kraftwerk Mitte derzeit das Berlin Atonal Festival statt. Auch in diesem Jahr drängen sich wieder tausende von jungen schwarzgekleideten Menschen aus aller Welt durch die hohen Hallen an der Köpenicker Straße.

Eng umschlungen kuscheln sie zu dumpfem rhythmuslosen Gebrumm, das von bestenfalls trüb befunzelten Laptopbedienern auf einer weit entfernten Bühne erzeugt wird, während auf einer gewaltigen, vertikal angebrachten Leinwand darüber wahlweise digitale Schleifen und Schlieren, unwirtliche Landschaften auf Exoplaneten oder anatomische Zeichnungen aus früheren Phasen der Menschheitsgeschichte gezeigt werden.

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