Berlin - Die Wasserfarben lassen alles zerfließen, sämtliche Konturen fransen aus. Nur die Bleistiftlinien geben den ins Papier eingesickerten Farben, diesem Rotbraunlilagelborangeweiß, gewissen Halt. Alles wirkt intim und zugleich universal. Nichts bleibt, wie es mal war: das Gute und Schöne, das Ersehnte und Enttäuschende, das Nervende und Zerstörende. In wenigen Worten: Himmel und Hölle der Gefühle in Sachen Amore.

Martin Dammann, Maler in Berlin, geboren in Friedrichshafen, einst Student der HdK (heute UdK) bei K. H. Hödicke und Katharina Sieverding, gab sich seit Ende 2019 und dann die ganzen eher einsamen Ateliermonate während des ersten Corona-Lockdowns seinen bisweilen lang zurückreichenden Erinnerungen an verflossene Gefährtinnen hin. Nunmehr schon längere Zeit glücklich in festen Händen, ging er da mutig ein mehr oder weniger erbauliches Thema an: die Exfreundinnen. Irrungen und Wirrungen verflossener Liebschaften. Gewinn und Verlust. Desillusion und Erkenntnis.

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