Das Tanzen beginnt vorm Kleiderschrank. Ich stehe – zumindest in Gedanken – auf der Tanzfläche, in den Armen eines Unbekannten, dazu leichte Musik. Was also anziehen? Obwohl es ein Termin für die Berliner Zeitung ist, obwohl ich einen Tanzpartner habe, der von der Tanzschule bestellt wurde, klopft mein Herz. Tanzen ist so schön! Es ist so ein außergewöhnliches Vergnügen, so selten, wer tanzt heute noch?

Das Ballhaus Walzerlinksgestrickt versteht sich als Mekka des Tanzes in unserer Stadt. Besitzerin Ulrike Balzer lobt die drei Tanzsäle in der einstigen Habelschen Malzbierbrauerei nahe dem Platz der Luftbrücke in Kreuzberg in höchsten Tönen. Das Ambiente ist tatsächlich angenehm: Im großen Ballsaal hängen rote Vorhänge von den Gewölbepfeilern. In der Decke wurden die Backsteine freigelegt. Der alte Industrie-Charme ist noch da, das neue Leben auf glattem Holzparkett bereits eingezogen. Moderne Glaselemente im Barbereich vermitteln Eleganz. Doch nicht auf die Stimmung soll es heute ankommen, sondern auf die Bewegung zur Musik.

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