Noch fünf Tage, dann beginnt die 8. Berlin Biennale der zeitgenössischen Kunst. Der kolumbianisch-kanadische Künstler und Kunsthistoriker Juan A. Gaitán hat für die internationale Schau ein ungewöhnliches Konzept. Er wählte zwei Schauplätze in Dahlem, zieht die Koordinaten vom Institut Kunst-Werke in Mitte, seit den Neunziger Jahren Epizentrum des Berliner Kunstbetriebs, zum für ihn viel zu stillen westlichen Stadtrand. Wir fragten ihn, warum.

Herr Gaitán, jede der bisherigen Berlin Biennalen bezog sich auf die politische Geschichte der einst geteilten Stadt, auf die Leerstellen, auch auf den daraus entstandenen Mythos. Nun wählten sie zwei Ausstellungs-Orte am westlichen Stadtrand, wo seit 25 Jahren, verglichen mit dem trendigen Zentrum, nichts mehr los ist? Wieso?

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