Die Anti-Corona-Maßnahmen sind heftig umstritten. Zu Recht. „Lockdown light“ ist die Parole. Teile des Gaststätten- und Hotelgewerbes, der Kultureinrichtungen und der Eventplaner werden an dieser Leichtigkeit zugrunde gehen. Musiker zum Beispiel sind seit Jahren auf Veranstaltungen, auf Live-Auftritte angewiesen. Selbst bei erfolgreichen Schriftstellern spielen die Einnahmen durch Lesungen eine erhebliche Rolle. Der Jazz-Trompeter Till Brönner hat mit seiner wütenden Warnung völlig recht: „Wenn ein gesamter Berufszweig per Gesetz gezwungen wird, seine Arbeit zum Schutze der Allgemeinheit ruhen zu lassen, dann muss doch die Allgemeinheit dafür sorgen, dass die Menschen nach Corona noch da sind.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.