Plötzlich Romanautoren – Karin Wieland, Heinz Bude und Bettina Munk.
Foto: Carsten Koall

BerlinAls unser Fotograf sie bittet, im Foyer des Berliner Verlages diese und jene Pose einzunehmen, fremdeln sie ein wenig mit der ihnen abverlangten Haltung. Plötzlich Popstar? Aber sie haben es so gewollt. Die Künstlerin Bettina Munk, der Soziologie Heinz Bude und seine Frau, die Historikerin Karin Wieland, haben gemeinsam einen Berlin-Roman über die 80er-Jahre geschrieben. Es ist ein faszinierendes Porträt der Halbstadt in dem Jahrzehnt, bevor die Mauer fiel. Hausbesetzer, Punk und intellektuelle Höhenflüge – wir müssen reden.

Berliner Zeitung: „Im entscheidenden Moment ihres Lebens hat sie geschlafen“, lautet einer der ersten Sätze ihres Romans „Aufprall“. Erst später erfährt der Leser, dass es sich dabei um einen schweren Autounfall handelt. Die Protagonisten ihres Romans entstammen einer Generation, die bisher als Zaungäste oder Zuspätgekommene beschrieben wurden. War in den 80er-Jahren alles ganz anders?

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