Berlin - In einem normalen Jahr hätte die Berlinale längst begonnen, auch wenn noch gar nicht Februar ist. Unbemerkt vom Berliner Publikum werden bereits im Januar Filme gezeigt, finden Pressevorführungen statt. Und vor allem wurde regelmäßig in diesen Tagen das wie ein Staatsgeheimnis gehütete Wettbewerbsprogramm bekannt gegeben. Nichts davon in diesem Corona-Jahr. Oder – was die Wettbewerbsfilme angeht – eben erst später, Mitte Februar wahrscheinlich. Doch es gibt Lebenszeichen, zumindest was die erste Hälfte des zweigeteilten Festivals angeht, die vom 1. bis zum 5. März stattfindet.

Was feststeht: Die noch unbekannte Jury wird in diesen Märztagen Filme aus der jeweiligen Sektion sichten, dem Wettbewerb, der von Carlo Chatrian eingeführten Encounters, dem Forum, Generation und so weiter. So sollen die Bären-Gewinner bekannt gegeben werden, auch wenn die Preisverleihung erst im Juni stattfinden soll, in der zweiten Berlinale-Hälfte. Nur wird außer den Marktbesuchern und akkreditierten Filmjournalisten kaum jemand die Filme gesehen haben, die die Trophäen gewinnen. Jedenfalls nicht die filmbegeisterten Berliner und die angereisten Besucher dieser Filmfestspiele, die sich stets als Publikumsfestival definiert haben. 330.000 Karten sind im vergangenen Jahr verkauft worden. 

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.