Leben und Tod: Leitmotiv mit Lichtenberg-Text: „Wenn ich nur einmal einen echten Entschluss fassen könnte, gesund zu werden!! Valere aude!“ ,1993
Bild: H.Janssen/Samml. Böttger/ Nationalgalerie /VG Bildkunst 2019

Berlin-Mitte - Sie hängen auf tiefem, samtig warmem Weinrot, die Blätter des Zeichners Horst Janssen (1929–1995). Die Wandfarbe in der Ausstellungshalle der Surrealisten-Sammlung Scharf-Gerstenberg, ein Haus der Nationalgalerie, sagt alles über die Liebe des berühmt-berüchtigten Hamburgers: Zum Rotwein und zur Kunst des Zeichnens. Er wäre gerade 90 geworden. Aber richtig alt zu werden, war ihm nicht vergönnt. Janssens bacchantische Lebensweise war zu extrem.   Aber dafür hatte er im Rebensaft seine Wahrheit gefunden.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.