BerlinDie Kulturindustrie hat es ohne Zweifel auch im „Lockdown light“ wieder besonders hart getroffen. Doch die Corona-Krise zeigt auch: Unsere Gesellschaft kann – wenn sie will und muss – zusammenstehen, Solidarität zeigen. So ist es kaum verwunderlich, dass nun auch die Musikbranche ihre Kräfte bündelt und gleich zwei Benefizplatten erschienen sind.

Denn seit Beginn der Pandemie im Frühjahr befinden sich freischaffende Künstler, Stage Hands und Technikerinnen im Komplett-Lockdown. Ohne Konzerte, ohne Clubs, ohne Festivals im Sommer sind sie eigentlich arbeitslos, ihre Einnahmen sind komplett weggebrochen. Dem Schreckensjahr 2020 – mehr als 80.000 Veranstaltungen wurden bisher abgesagt – wird höchstwahrscheinlich auch ein ungewisses Jahr 2021 folgen. Selbst wenn die akute Bedrohung dieser Pandemie vorbei ist, wie schnell traut sich die Bevölkerung wieder in überfüllte Konzertsäle, in denen man dichtgedrängt und schwitzend vor der Bühne steht? Wann gibt es wieder Festivals mit 70.000 Menschen im Publikum? 

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.