Wie würde Wes Anderson die Berlinale inszenieren? Die Frage ist sehr theoretisch, und doch hat man gleich ein Bild. Zunächst würde er wohl, in kleinen Vignetten, die handelnden Figuren vorstellen – dramatis personae! Da gäbe es Dieter Kosslick als großen Patriarchen, der seine Felle davon schwimmen sieht, wie Bill Murray oder Gene Hackman in seinen Filmen.

Unter dessen müden Augen würden die jungen Kreativen sinnlos ambitionierte Projekte vorstellen, sich lieben wie Geschwister und manchmal auch verlieben, ohne wirklich miteinander zu kommunizieren, vielleicht in einer aufgeschnittenen Version des Berlinale-Palasts über die Stockwerke verteilt verlorenen Träumen nachhängen.

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