Sigourney Weaver in einer Szene von „My Salinger Year“. Mit ihrem Film werden die 70. Internationalen Filmfestspiele eröffnet. 
Foto: Berlinale

Berlin - Es sind zwei Zahlen, die Carlo Chatrian, der neue künstlerische Leiter der Berliner Filmfestspiele, nicht müde wird, zu wiederholen. Die kleinere lautet 340 und benennt die Anzahl der Filme, die ab diesem Donnerstag zur 70. Ausgabe der Berlinale in zahlreichen Kinos der Stadt zu sehen sein werden. Das sind rund 60 weniger als in den Jahren zuvor. Eine wiederkehrende Kritik an Chatrians Vorgänger Dieter Kosslick bezog sich ja auf dessen ausufernde Programmplanung und einer daraus resultierenden Orientierungslosigkeit. Die Zahl 340 klingt nicht gerade wie eine Konzentration auf das Wesentliche, aber in symbolpolitischer Hinsicht soll die neue Arithmetik wohl sagen: Wir haben verstanden.

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