Berlin - Wäre, hätte, könnte: In diesem Kulturjahr der Konjunktivsätze war die Leipziger Buchmesse erst vom März auf den Mai verschoben worden, um dann doch abgesagt zu werden. Aber die Bücher sind in der Welt, die Verlage wollen sie verkaufen, die Autoren möchten bemerkt werden, Preise gilt es auch zu verteilen. Vor allem sind ja die Leser noch da, die informiert und angestiftet werden wollen. Also versucht es die Messe mit einem Programm unter dem Titel „Leipzig liest extra“, das neben ein paar Veranstaltungen im Freien jede Menge Online-Lesungen und -Diskussionen bietet. Ein thematischer Schwerpunkt versucht, die Literaturen Südosteuropas zusammenzuführen, was ohne leibhaftige Begegnungen zwar möglich, aber auch recht traurig ist.

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