Berlin - Vom Regen bis zum Bratwurst-Duft scheint auf dem Gelände der Kulturbrauerei im Rahmen des diesjährigen Festivals Pop-Kultur vieles wie sonst zu sein. Die rund 2000 Gäste, die jeweils von Donnerstag bis Sonnabend über die Pflastersteine flanieren, um über 120 Programmpunkte zu sehen, strahlen – auf der Bühne weint die Sängerin Liraz Charhis sogar vor Freude. Mit Musikern aus dem Iran und Israel performt sie Lieder aus ihrem neuen Album „Zan“. Offiziell soll es keinen Kontakt zwischen den Künstlern aus den zerstrittenen Ländern geben. In Berlin vereinen sie sich.

Charhis spricht von Revolution, durch ihren pinkfarbenen Schleier schlängelt sie wie eine Göttin, der rockig orientalische Sound reißt die Zuschauer mit. Unter Tränen sagt sie am Ende ihrer beeindruckenden Show, dass sie diesen Tag nie vergessen werde. Der Berliner Musiker Max Rieger, der sein erstes Konzert bereits am Mittwoch spielte, postet auf Instagram, dass er jetzt endlich wieder etwas fühle.

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