LED-Bildschirm, Video, Ballettstangen: das Werk „Peripheral Monday" in der Ausstellung „Dolorem Ipsum“ der in New York lebenden Georgierin Anna K.E..
Foto: Jens Ziehe/Galerie Barbara Thumm

Berlin - Georgische Mädchen sind die Augensterne ihrer Väter, die Söhne sind deren Stolz. In archaischen und armen Familien auf dem Land – außerhalb der modernen, liberalen Metropole – werden Mädchen oft noch traditionsgemäß als Teenager verheiratet, an Männer, die sie zuvor nie kennenlernen konnten. Um Akzeptanz zu finden, müssen sie Hausfrauen werden und schleunigst auch Mütter. Das Schicksal der georgischen Kinderbräute in diesem Land an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien ist ein Tabu, ein stillschweigend tolerierter Zustand.

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