Berlin - Diese Nachricht trifft Berlin völlig unerwartet. Die Deutsche Bank beendet Ende 2012 die Zusammenarbeit mit dem Guggenheim und schließt die Dependance des New Yorker Museums Unter den Linden. Man wolle die Präsenz in Berlin weiter ausbauen, erklärte das Geldinstitut gestern. Doch der Versuch misslingt, die schlechte Botschaft in etwas Positives einzukleiden. In der Hauptstadtniederlassung Unter den Linden soll künftig ein internationales „Forum für den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft“ entstehen. Viele Konzerne unterhalten ja mittlerweile solch einen Society-Treffpunkt in der Hauptstadt, wo die immer gleichen Gäste vor dem meist immer gleichen Publikum auftreten. Nun also noch so eine Edel-Quasselbude. Bislang war der Beitrag der Deutschen Bank hier im Kulturleben ein anderer: das Schaufenster einer der bedeutendsten Sammlungen der klassischen Moderne, Ort einer Reihe sehenswerter Ausstellungen.

New Yorker Glamour oder Geschäftsinteressen?

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