Berlin - 2020 war kein leichtes Jahr für die Musikbranche. Zwar lässt sich Musik immer und vor allem zu Hause hören, doch ohne Konzerte fehlen den Machern Einnahmen. Besonders den noch unbekannten und gerade erst aufstrebenden Bands geht eine Plattform verloren. Der Berliner Labelinhaber Martin Hossbach ist sich dessen auf besondere Weise bewusst. 2020 sollte das Jahr seiner Solokünstlerin Tara Nome Doyle werden. Ihr Debüt „Alchemy“ erschien im Januar, Auftritte für Frühjahr und Sommer waren geplant  – doch die Pandemie kam dazwischen. 

Wenn man Hossbach danach fragt, ärgert ihn das noch immer. Der 45-Jährige weiß natürlich, dass er mit seiner Independent-Plattenfirma „Martin Hossbach“ nicht der einzige Betroffene seiner Branche ist. „Viele Berliner Labels hat es hart getroffen. Nur, den großen mit den bekanntesten Acts scheint es weniger auszumachen.“

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