Fünf Tische mit elektronischem Equipment stehen im Ausstellungsraum der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst an der Oranienstraße. Auf einigen sind es nur miteinander verkabelte Synthesizermodule, auf anderen tragen auch ein oranger Lampenschirm aus Keramik, Klöppel oder Plattenspieler zur visuellen Abwechslung und zur Klangerzeugung bei. Nach einem vorprogrammierten Fahrplan, den man auf einem Monitor ablesen kann, wechseln sich die Sounds ab, die diese Konstruktionen hervorbringen.

Aha. Jetzt flackern hier die Lichter. Jetzt läuft dieses Magnetband aus einer Musikkassette, die – zur Inspektion durch Nachgeborene – gleich daneben liegt. Jetzt klöppeln die Klöppel. Die Klänge, die aus den Club-kompatiblen Boxen schallen, auf die jeweiligen Schallquellen zurückzuführen, gelingt irgendwann, wenn man den Maschinen lange genug beim Musizieren zugesehen hat. Anfassen darf das Publikum nichts, die Klangprozesse entwickeln sich generativ und in eigener Regie.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.