Der Kurt-Wolff-Preis geht 2014 an den Berliner Verbrecher Verlag. Die Auszeichnung ist mit 26.000 Euro dotiert. Der Verlag halte mit großen Editionen wie den Tagebüchern von Erich Mühsam oder Werksausgaben von Gisela Elsner die Erinnerung an sozialistische und anarchistische Traditionen in Deutschland wach, begründete die Kurt-Wolff-Stiftung am Dienstag in Leipzig die Preisvergabe.

Zudem geht der mit 5000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Förderpreis an den Hamburger mairisch Verlag. Beide Auszeichnungen werden am 14. März 2014 im Rahmen der Leipziger Buchmesse übergeben.

Die Kurt Wolff Stiftung setzt sich für die Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene in Deutschland ein. Namensgeber der Stiftung ist der Verleger Kurt Wolff (1887-1963), der unter anderem in Leipzig wirkte. (dpa)