Tacita Dean, Palast I-VI , 2005, Blatt 1 von 6 Fotogravüren auf Somerset 300g.
Quelle: Kai-Annett Becker

Berlin - „Erinnerung ist kein Instrument zur Vermessung der Vergangenheit“, schrieb Walter Benjamin in seinen autobiografischen Skizzen zur Berliner Kindheit, „sondern ihres Theaters.“ Wer sich an den berüchtigten Benjaminischen Sprachgirlanden entlanghangelt, für den mag sich ein Bild Berlins um 1900 herauskristallisieren, das, wenngleich theatralisch, so doch umso deutlicher strahlt – als ein literarisches Denkbild des anbrechenden 20. Jahrhunderts. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.