Wenn es an Abwechslung mangelt, wird die Bilderarmut der Bildmedien offenbar. In stereotypen Wiederholungen werden den Fernsehzuschauern seit Wochen Hände in blauen Plastikhandschuhen gezeigt, die sorgsam Impfampullen sortieren oder Spritzen aufziehen – ein kleiner Tropfen der Ungewissheit. Nun aber werden die Oberarme desinfiziert, und es wird gnadenlos zugestochen, als gelte es den Beweis zu erbringen, dass Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden sei.

Zumindest in visueller Hinsicht ist alles vorbereitet. Einige Hunderttausend Mal ist inzwischen wohl eingestochen worden, und immer wieder erstaunt es mich, wie lang die Nadel ist, die tief im Oberarm versenkt wird.

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