Bill Kaulitz, 31, veröffentlicht in genau einer Woche seine Autobiografie. „Career Suicide: Meine ersten dreißig Jahre“ heißt das Werk, in dem uns der Frontmann der Band Tokio Hotel mit allerlei Einsichten erfreut. Zum Beispiel über seine frühe Liebe zu Nena. „Ihre glasklare, jugendliche und naive Stimme schmetterte rebellische Texte und Herzschmerz durch unser Zimmer“, schreibt Kaulitz, der mit seinem Zwillingsbruder Tom in Loitsche bei Magdeburg aufwuchs. Das bedeutete: „600 uninspirierte Seelen, absolute Tristesse“– viel mehr sei da nicht los gewesen.

So musste Nena wohl zwangsläufig zum Ereignis werden. Kaulitz: „Ein unbeschreibliches Gefühl machte sich in mir breit, als würde ein fehlendes Zahnrad in mein Herz gesetzt, damit es endlich richtig schlagen kann!“ Und als er später, da war er schon 15, bei einer Show backstage der Sängerin begegnete, habe sie ihn in den Arm genommen und gedrückt. „Ich war sofort in love“. Im Lauf der Jahre sei die Euphorie zwar abgeflaut, endete aber nie wirklich: „Witzig, auch heute zählt Nena zu den Personen, die mich ein bisschen aufgeregt machen, wenn ich sie treffe.“

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.