Berlin - Die sachliche Oberlichthalle der Galerie Neugerriemschneider in der Berliner Linienstraße wird zur atmosphärischen Erzählstube. Zwei alte Orientteppiche und zwei noch ältere, gegeneinander gestellte Holzbänke, vermutlich aus einem kleinen Dorfkirchlein in der Nähe der südenglischen Grafschaft Kent, suggerieren eine – leicht beklemmende – Märchenstunde wie aus Kindertagen.

An den Wänden die auf den ersten Blick derben, an Maler vergangener Zeiten, etwa Courbets „Steineklopfer“, auch an Hodlers Landmänner oder den symbolistischen Expressionisten Edvard Munch erinnernde Figuren des Malers, Dichters und Musikers Billy Childish. Auf den Leinwänden, auf denen er erdige Ölfarben – Blaugrün, Beige, Braun – mit Kohlestift mischt, sieht man seltsame Arbeiter. Sie graben mit Spaten. Nur wonach? Sie schaufeln Erde. Aber wozu?

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.