Raffaello Sanzio: Selbstporträt des Künstlers (zwischen 1504 und 1506).
Raffaello Sanzio: Selbstporträt des Künstlers (zwischen 1504 und 1506).
Foto: Uffizi Gallery

Berlin - Fiktion war viel im Spiel, folglich entdeckte die Renaissance auch die außerordentliche Frühbegabung, das Genie. Es musste ebenfalls wiedergeboren werden, auch die göttliche Malerbegabung, vorgefunden etwa beim Schafehüten. Diese Erzählung ging ebenso in die Kunstgeschichte ein wie diejenige von der günstigen Konstellation der Gestirne. Mochte auch ein Cennino Cennini 1425 vor der „Verführungskraft der Herumfantasterei“ warnen, die Künstlerbiografen der Renaissance focht das nicht an, am wenigsten einen Fürsten der Lebenslauflegenden wie Giorgio Vasari, zitierfähig bis heute.

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