1. "Black Panther" überholt James Camerons "Titanic" und ist jetzt unter den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten.

Der Kinohit „Black Panther“ um einen schwarzen Superhelden hat es auf die Liste der zehn erfolgreichen Filme aller Zeiten geschafft. Nach Angaben des Disney-Studios spielte die gefeierte Comicverfilmung von Ryan Coogler weltweit 1,28 Milliarden Dollar (rund 1,04 Milliarden Euro) ein, wie das US-Branchenblatt „Variety“ am Dienstag berichtete. Auf der globalen Top-Ten-Liste nimmt „Plack Panther“ damit den zehnten Platz ein, der Disney-Film „Frozen“ rutschte auf den elften Rang ab. Die Liste der zehn Spitzenreiter wird von „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ (2,79 Milliarden US-Dollar), „Titanic“ (2,19 Milliarden) und „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (2,07 Milliarden) angeführt. Vor „Black Panther“ auf Platz neun befindet sich „Star Wars: Die letzten Jedi“ mit 1,33 Milliarden US-Dollar.

2. "Black Panther" ist der erste Film, der in Saudi-Arabien nach der Aufhebung des Kino-Verbots gezeigt wird.

35 Jahre hat es gedauert, 35 Jahre gab es in Saudi-Arabien einen Kino-Bann. Doch der 32-jährige Kronprinz hat dieses Verbot Anfang des Jahres aufgehoben. Und welcher Film wird als erstes gezeigt? "Black Panther". In Riad. Angeblich in einem neuen Kino der weltgrößten Kino-Kette AMC Entertainment

3. Der nächste Kassenschlager aus den Marvel-Studios kommt schon im April. Und "Black Panther" hat einen Rekord los.

Am 26. April 2018 kommt „Avengers 3: Infinity War“ in die Kinos. In der Avenger-Reihe trat der „Black Panther“ (gespielt von Chadwick Boseman) auch schon auf – nämlich in „The First Avenger: Civil War“. Und einen Rekord ist "Black Panther" an den "Konkurrenten" aus dem eigenen Haus schon los: den Rekord beim Vorverkauf. Der Online-Ticket-Händler meldet, dass in den ersten sechs Stunden des Ticket-Verkaufs mehr Karten verkauft wurden, als für jeden anderen Superhelden-Blockbuster zuvor. Und am ersten Tag, berichtet Händler Atom Tickets, sollen sogar mehr Karten verkauft worden sein als für "Black Panther" im gesamten ersten Monat.

Hier geht's zur Kritik von "Black Panther"!

4. Chinesen stehen auf "Black Panther".

In China startete Black Panther erst später - aufgrund des Frühlingsfests. Und zwar am 9. März. Am ersten Wochenende spielte der Film in China 67 Millionen US-Dollar ein. Und stieg damit auf Platz zwei der Kinocharts ein, nur überholt vom patriotischen Dokumentarfilm „Amazing China". Marvel-Filme sind in China traditionell sehr erfolgreich. 

5. Black Panther" ist nur kurz die Nummer eins in Deutschland.

In der dritten Einspielwoche brachte es der Science-Fiction-Actionfilm in Deutschland auf 218.000 Besucher und überschritt damit die Marke von einer Million Zuschauern in Deutschland. Dies bedeutete Platz 1 in den deutschen Kino-Charts. Jetzt wurde der Film nach nur einer Woche abgelöst von "Red Sparrow", dem Thriller mit Jennifer Lawrence. Diesen wollten von Donnerstag bis Sonntag 165.000 Zuschauer sehen - im Vergleich zu den 150.000, die "Black Panther" sahen.

6. Bon Jovi stößt Kendrick Lamars Soundtrack zum Film von Platz 1 der US-Charts.

Es ist tatsächlich: Bon Jovi. Mit: „This House is Not For Sale“. Das Album ist zwar schon eineinhalb Jahre alt – aber durch eine CD-Sonderaktion wurde es in der vergangenen Woche 120.000 Mal verkauft. Denn Käufer von Konzerttickets für die aktuelle Tour erhielten zusätzlich einen Code, mit dem sie die CD bestellen konnten. Die beiden Wochen zuvor lag Kendrick Lamars Album vorne – mit aktuell verkauften 990.000 Exemplaren. Auf dem Soundtrack auch versammelt: The Weeknd, SZA, Khalid, James Blake, Jay Rock.

Lesen Sie hier die Kritik zum "Black-Panther"-Soundtrack von Kendrick Lamar!

7. Nur vier Filme starteten besser als das Werk von Regisseur Ryan Coogler.

Am Debütwochenende in den amerikanischen Kinos spielte „Black Panther“ 202 Millionen US-Dollar ein. Nur vier Filme in der Geschichte starteten besser: 1. „Star Wars: The Force Awakens“ (248 Millionen US-Dollar), 2. „Star Wars: The Last Jedi“ (220 Millionen), 3. „Jurassic World“ (209 Millionen) und „Marvels The Avengers“ (207 Millionen). Der umsatzstärkste Film in den USA aller Zeiten kommt auch von Disney. Es ist: „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“. Die Seite boxoffice.mojo.com errechnete aber auch, welcher Film in den USA der ertragreichste ist, wenn man mit inflationsbereinigten Ticketpreisen rechnet: Das ist tatsächlich „Vom Winde verweht“.

8. Superman war Vorbild für das Outfit von Chadwick Boseman – und nicht Batman.

Vorab: Sein Anzug stammt zunächst aus dem Computer. Das Vorbild war Superman. Warum? Kostümdesignerin Ruth E. Carter sagt: „Als ich mir Supermans Anzug und dessen Textur angesehen habe, konnte ich tatsächlich sehen, dass die modellierte Muskulatur darunter aus Silber besteht.“ Für Carter ideal, um zu zeigen, dass der Black-Panther-Anzug aus Vibranium bestehe. Vibranium ist der Rohstoff, der den afrikanischen Staat Wakanda so unendlich reich gemacht hat.

9. Eine Deutsche spielt eine wichtige Rolle.

Florence Kasumba. Die deutsche Schauspielerin mit ugandischen Wurzeln spielt schon seit „Captain America: Civil War“ die weibliche Leibwache des Prinzen T’Challa.

10. Amandla Stenberg lehnte eine Rolle ab – das ist der Grund.

Amandla Stenberg (19, „Die Tribute von Panem“) sagte „CBC Arts“: „Im Film sieht man nur dunkelhäutige Schauspieler, die Afrikaner darstellen. Es würde komisch aussehen, wenn ich darin als gemischtrassige Amerikanerin mit nigerianischem Akzent auftauche und vorgebe, die gleiche Hautfarbe wie jeder andere in dem Film zu haben.“

11. Michelle Obama ist begeistert von „Black Panther“.

Michelle Obama, Ex-First-Lady, ist voll des Lobes. Das erklärte sie auf Twitter: „Glückwünsche an das gesamte Black-Panther-Team!“

12. Die Produktionskosten lagen bei 200 Millionen Dollar.

13. Der „Black Panther“ ist eigentlich schon 52 Jahre alt.

Die Figur, Marvels „Black Panther“, wurde erstmals 1966 der Comicwelt präsentiert. In „Fantastic Four Vol.1“, Band 52. Er war der erste schwarze Superheld in Mainstream-Comics.

14. Die „Black Panther“-Erfinder sind begeistert vom Film.

„Fantastic Four“, Band 52, wurde geschaffen von Autor Stan Lee und Zeichner Jack Kirby. Lee sagte nach dem Kinobesuch: „Was für eine Freude es ist, all die Rekorde mitzuerleben, die dieser dynamische, wohlüberlegte Film bricht.“ Lee selbst hat einen Cameo-Auftritt in dem Film.

15. „Gollum“ aus „Herr der Ringe“ hat etwas mit dem „Black Panther“ zu tun.

Der Gegenspieler des „Black Panther“ ist Ulysses Klaw. Dieser ist ständig scharf auf das begehrte Vibranium. Andy Serkis spielt ihn, der „Gollum“-Darsteller. 

16. Christopher Nolan prophezeit Oscar-Nominierung.

Er hat selbst Superhelden-Filme gedreht: die Batman-Triologie mit The Daqrk Knight. Christopher Nolan also kennt sich aus in dem Genre. Am Rande der Oscar-Verleihungen 2018 prophezeite er: "Black Panther" werde im nächsten Jahr in der Kategorie "Bester Film" nominiert. 

17. König von Wakanda holt den Twitter-Rekord.

Die Geschichte um den König von Wakanda hat sich jetzt auch noch die Twitter-Krone aufgesetzt: 35 Millionen Tweets sind bis heute auf Twitter veröffentlicht worden. Unter den Hashtags "#BlackPanther" oder "#WakandaForever". (BLZ)