Black Sabbath, Helene Fischer, Einstürzende Neubauten: Das waren die besten Konzerte in Berlin 2014

Cyclobe beim CTM Festival im HAU (6. Januar)

Auch 2014 gehörte das CTM-Festival zu den Höhepunkten des Jahres, mit Konzerten unter anderem im Berghain, HAU und Stattbad Wedding. Besonders toll war der Auftritt des britischen Ensembles Cyclobe: unmittelbar bewusstseinserweiternde heidnische Ritual- und Folkmusik mit Dudelsack, Flöten und Synthesizern, mit Holz-, Fell- und Metallinstrumenten jeglicher Art.

Eine ausführliche Konzertkritik lesen Sie hier.

The Weeknd + Drake in der O2 World (27. Februar)

Weltschmerz, Sex, Selbstekel und Drogenkonsum: Das waren die Themen, mit denen sich die drei ebenso erfolgreichen wie charmanten singenden Superstars befassten, die in der Mehrzweckhalle zum R’n’B-Gipfeltreffen antraten. The Weeknd verband disharmonischen Krach und samtigen Gesang, Drake schmachtete sich durch sein Liebeslied-Repertoire und am Ende kam Kanye West als Überraschungsgast auf die Bühne und intonierte „Black Skinhead“.

Eine ausführliche Konzertkritik lesen Sie hier.

The Body in der Jägerklause (2. Mai)

Bärtige Männer schreien erzürnt zu schlammig-verschlepptem Krach von Gitarre und Schlagzeug: Nur eine Dreiviertelstunde dauerte das Konzert des amerikanisches Duos The Body in der Jägerklause, doch hinterher fühlte man sich ausgesprochen gut beschimpft und erfrischt.

Eine ausführliche Konzertkritik lesen Sie hier.

Black Sabbath in der Wuhlheide (8. Juni)

Das Comeback des Jahres! Die Erfinder des gotteslästernden Rock, Black Sabbath, feierten in der ausverkauften Wuhlheide eine flotte satanistische Messe und spielten alte Hits und neue Lieder; Ozzy Osbourne herrschte wie ein Priester über den ekstatischen Mob und rief immer wieder „Kuckuck! Kuckuck!“

Eine ausführliche Konzertkritik lesen Sie hier.

Damon Albarn im Astra Kulturhaus (30. Juni)

Mit „Everyday Robots“ brachte Blur- und Gorillaz-Sänger Damon Albarn 2014 sein erstes Soloalbum heraus – mit einigen der besten Songs, die er im Verlauf seiner 25-jährigen Karriere geschrieben hat. Auch bei seinem Konzert im Astra Kulturhaus war er so inspiriert, witzig und musikalisch wie lange nicht mehr: ein denkwürdiger, glücklicher Abend.

Eine ausführliche Konzertkritik lesen Sie hier.

++ Lesen Sie auf der nächsten Seite: Schreien unter Geweihen und die tollste Neuentdeckung des Jahres im Berghain ++