Helena (Janine De Bique, hinten) und Hermia (Karis Tucker).
Foto: Bettina Stoess

Berlin-Charlottenburg - Benjamin Brittens Oper „A Midsummer Night’s Dream“ wird gern aufgeführt, nach „Peter Grimes“ und etwa gleichauf „Turn of the Screw“ dürfte sie die meistproduzierte Britten-Oper sein. Man kann sich an dieser relativen Bevorzugung stören: Liegt das am Ende nur an der in Deutschland besonders beliebten Shakespeare-Vorlage? Was hat diese von Britten rasch und in einer gewissen Verlegenheit geschriebene Oper – der vergrößerte Saal seines Musikfestivals in Aldeburgh brauchte 1960 ein Einweihungsstück – mit seinen persönlichen Obsessionen zu tun? Wo ist in dieser Ensembleoper der typisch Brittensche Außenseiter? Und hat Britten nicht zuletzt doch musikalisch stärker erfundene und profilierte Stücke geschrieben?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.