Smudo, 52, engagiert sich gemeinsam mit seinen Bandkollegen von den Fantastischen Vier schon lange im Kampf gegen Rechtsextremismus. In Hamburg unterstützt der Rapper seit Jahren den Verein „Laut gegen Nazis“, der sich gegen rechtsextremistisches Gedankengut engagiert und entsprechende Initiativen fördert. Für ihn sei es erste Bürgerpflicht, antifaschistisch zu sein, sagte der Vater von drei Töchtern erst kürzlich.

Allerdings sieht sich Smudo, der mit bürgerlichem Namen Michael Bernd Schmidt heißt, nicht in der Pflicht, mit rechten Trollen auf Facebook, Twitter und Co. zu diskutieren. Zu Beginn habe er sich in den sozialen Medien noch die Mühe gemacht, einzelne Nutzer herauszusuchen und mit ihnen zu debattieren, sagte der Musiker der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Inzwischen gehe er anders vor: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Verbohrtheit der meisten Online-Extremisten nicht beizukommen ist. Da kann man nicht kommunizieren.“

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.