Als eine der bemerkenswertesten Leistungen von „Bohemian Rhapsody“ fällt uns irgendwann das künstliche Gebiss nicht mehr auf, das Hauptdarsteller Rami Malek trägt. Der Film erzählt zwar, coproduziert von Gitarrist Brian May und Drummer Roger Taylor, die Geschichte von deren hypererfolgreicher Rockband Queen. Aber es geht doch vor allem um den 1992 an den Folgen von Aids verstorbenen Sänger Freddie Mercury. Der hatte tatsächlich einen stattlichen Überbiss, aber im Film wirkt die Lutscherei an seinen Zähnen zunächst arg grotesk.

Doch nicht nur vergisst man den stomatologisch bedenklichen Vorbau schnell – Maleks Performance beseelt und erleuchtet eine im Grunde eher biedere Folge von Lebensstationen, die schon 2007 in der Biopic-Parodie „Walk Hard“ zu Klischees erklärt wurden.

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