Berlin - 2020 war ein gutes Jahr für Hunde. Selten zuvor verbrachten berufstätige Hundefreunde tagsüber so viel Zeit mit ihnen. In besonders stark von der Pandemie betroffenen Ländern wie Italien gehörten Hunde zeitweise gar zu den wenigen legitimen Gründen, das Haus zu verlassen. Im Gegenzug übernahmen Hunde im Jahr der Vereinsamung eine Seelsorgefunktion.

Und auch auf dem Buchmarkt drängten Hunde stärker ins Zentrum. Man denke an Sigrid Nunez‘ sensationellen Roman „Der Freund“: ein trauriges und doch selten schönes Buch über die Beziehung der Protagonistin zur Dogge ihres verstorbenen Freundes. Oder Anja Rützels „Schlafende Hunde“, ein Buch über die Beziehung berühmter Hundehalter zu ihren Haustieren, von Winston Churchills Pudel bis zu Queen Elizabeths Corgis. Jetzt ist Monika Marons Hundeerzählung erschienen: „Bonnie Propeller“. Darin erzählt sie die – offenbar wahre – Geschichte, wie sie sich nach dem Tod ihres letzten Hundes mit dem Dilemma konfrontiert sah, die plötzlich entstandene emotionale Leerstelle zu füllen.

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