Noah, Boris und Elias Becker im Februar in Berlin.
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Boris Becker (52) hat sich zuletzt wegen seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London viel Kritik anhören müssen - und sich darüber schockiert gezeigt. Er sei erschüttert und erschrocken über die vielen Beleidigungen aus Deutschland, twitterte der dreimalige Wimbledonsieger vor einer Woche und fragte: „Sind wir ein Land von Rassisten geworden?“ Nun legte Becker in einem Interview mit der Bild am Sonntag nochmals nach. Er sei aus Deutschland „aufs Übelste beleidigt“ worden, über die sozialen Medien hätte ihn „nichts als Hass und Häme“ erreicht. Dass er angefeindet wird, weil er seine Familie verteidige, habe er nicht erwartet. Seine Kinder seien häufig rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, so Becker: „Meine älteren drei Kinder erleben mindestens einmal die Woche einen rassistischen Vorfall, daher bin ich mit ihnen im ständigen Austausch über dieses Thema.“ Beckers Söhne Elias und Noah sind 20 und 26 Jahre alt, seine Tochter Anna 20. Noah Becker wurde vor zwei Jahren von einem AfD-Politiker rassistisch beleidigt.

Sophia Thomalla (30) hat die Zeit der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise als Bewährungsprobe für ihre Beziehung empfunden. In der NDR-Talkshow verriet die Schauspielerin, die mit dem Fußballer Loris Karius (26) zusammen ist, zunächst, wie sie die Auszeit verbrachte: „Ich habe die ersten drei Wochen nur gefressen. Dann habe ich die nächsten drei Wochen damit verbracht, die Extra-Kilos wieder runterzubekommen. Ich habe mir vorgenommen, mehr zu lesen - ich habe nicht ein Buch gelesen. Ich habe zweimal am Tag gekocht.“ So weit, so häuslich, doch Behaglichkeit schien sich in der erzwungenen Zweisamkeit nicht einzustellen: „Noch zwei Wochen länger und es hätte einen Toten gegeben. Irgendwann geht man sich einfach super auf den Sack.“

Königin Elizabeth II. (94) hatte zwar im April Geburtstag, aber die alljährliche Militärparade „Trooping the Colour“ findet zu ihren Ehren immer am zweiten Sonnabend im Juni statt - des besseren Wetters wegen. Dieses Jahr ist alles anders, pandemiebedingt wurden alle Feierlichkeiten abgesagt. Eine kleine Ersatzparade in Windsor ohne Zuschauer gab's trotzdem. Einsam und schlicht, aber wenigstens lief „God save the Queen“.