Berlin - Wenn man eine Legende zum Ereignis aufleben lassen will, ist das durchaus ein risikoreiches Unterfangen. Einerseits hat man Teile des Publikums schon im Vorhinein gewonnen, weil es doch so gern Teil der Theatergeschichte werden möchte und klatschend und jubelnd seine Rolle spielt, aber ein mindestens ebenso großer Teil kommt, um sich die Unerfüllbarkeit seiner Erwartungen bestätigen zu lassen. Wenn das Berliner Ensemble die „Dreigroschenoper“ auf den Spielplan setzt, am Hause ihrer Uraufführung, dann ist das so ein mutvoller Wiederbelebungsversuch, der bis zur Premiere am Freitag noch ein bisschen weiter aufgeladen war, weil die aufwendige Neuinszenierung seit vergangenem Januar coronahalber verschoben werden musste und auf über ein Jahr Proben zurückblickt.

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