Provokantes sind die Briten gewöhnt von ihren Fernsehsendern, die Schauerliches vom Schlage „Dschungelcamp“ entwickelt haben. Zur Zeit diskutiert das Land über das, was es montagabends zur besten Sendezeit zu sehen bekommt: Zynische Armutsausbeutung? Dämonisierung von Bedürftigen? Oder schonungslose Sozialaufklärung? „Benefits Street“, eine fünfteilige Reality-Serie auf Channel 4, dokumentiert das Leben von britischen Sozialhilfeempfängern. „Wir haben Junkies, Alkoholabhängige und Gescheiterte“, zählt eine der Hauptpersonen, die lebenserfahrene White Dee, auf. „Ich glaube nicht, dass Sie irgendwo sonst zerrüttetere Verhältnisse finden würden.“

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