BerlinIn einen goldfarbenen Monokini gehüllt, liegt Britney Spears im Sand. Sie hat den Rücken angehoben, streckt den durchtrainierten Körper, ihre blonde Mähne fällt nach hinten, die Hände halten sich an einer weißen Kette fest. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen. Die Sonne scheint auf ihre gebräunte Haut, ein paar Sandkörner wehen übers Gesicht. Es ist Mai 2020, und Britney Spears scheint es gut zu gehen.

Als ihr letztes Album „Glory“ vier Jahre nach Veröffentlichung im Mai plötzlich wieder in den iTunes-Charts landet, überrascht die Popsängerin in den sozialen Netzwerken mit diesem Foto. Zuvor hatten sich auf ihren Social-Media-Kanälen überwiegend eintönige Beiträge aus ihrer 1250-Quadratmeter-Villa angesammelt, der Villa, die auf ihrem 8,5 Hektar großen Anwesen im kalifornischen Thousand Oaks steht. Man sah Britney mit schwarz verschmierten Augen, geblümtem Crop-Top und kurzen Shorts – lächelnd, tanzend, posierend, mit ihrem 26-jährigen Freund und Fitnesstrainer Sam Asghari oder allein. Manchmal fanden sich auch Gedichte von Rainer Maria Rilke oder Blumenbilder, doch mehr war da nicht. Ihre Fans fürchteten deswegen, dass es ihr nicht gut gehe, dass sie von ihrem 68-jährigen Vater Jamie Spears gefangen gehalten werde. 

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