Migration ist eines der bestimmenden Themen unserer Zeit.
Foto: imago images / Westend61

New York - „Wir sagen vielleicht, dass die Menschenrechte uns allen zustehen, weil wir Menschen sind“, schreibt die russisch-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin Masha Gessen in ihrem aktuellen Buch „Leben mit Exil“, „aber in Wahrheit können nur Menschen ihre Rechte einfordern, die auch Bürger sind. Wenn Menschenrechte ein Attribut des Menschseins sind, dann müssen wir uns der Tatsache stellen, dass vielen Millionen Heimatlosen ihr Menschsein aberkannt worden ist.“ Im Echo dieser und vieler weiterer Zeilen klingen die Überlegungen von Hannah Arendt zu Exil und Totalitarismus an. Sie grundieren Gessens Schreiben und blinken darin grell auf.

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