Die US-Amerikanerin und der britische Prinz Harry heirateten 2018.
Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Berlin - Sollte Herzogin Meghan an ihrem 39. Geburtstag am Dienstag Zeit auf eine kleine Rückschau verwenden – das vergangene Jahr dürfte ihr vorkommen wie eine Ewigkeit. Sohn Archie ist dem Babyalter entwachsen, außerdem haben sich Meghan und ihr Mann Prinz Harry (35) vom britischen Königshaus losgesagt. Sie zogen nach Los Angeles und ließen Windsor weit hinter sich. Für sie sei es am schwersten gewesen, ihren Überzeugungen Taten folgen zu lassen, sagte die Herzogin von Sussex Mitte Juli in einer Videobotschaft zu einer Digitalkonferenz zur Stärkung von Mädchen.

Sie ist den Schritt dennoch gegangen. Aus Gerichtsunterlagen im Rechtsstreit mit dem Verlag der Mail on Sunday – die Zeitung hatte Ausschnitte eines privaten Briefes der Herzogin an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht – lässt sich ablesen, dass sich Meghan vom Königshaus im Stich gelassen fühlte, als die britische Boulevardpresse gegen sie Stimmung machte. Es ging ihr wohl auch darum, nicht nur als Anhängsel ihres Mannes betrachtet zu werden. In der Royal-Rolle sah sie sich nicht, sondern verstand sich in erster Linie als „bekannte amerikanische Schauspielerin, Unternehmerin und Frauenrechtsaktivistin“, wie aus den Einlassungen ihrer Anwälte hervorgeht.

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